Schadensursachen für Feuchtigkeit an Gebäuden



Querdurchfeuchtung der Wände

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Feuchte Wände werden meist durch sichtbare Faktoren wie Starkregen, einem hohen Grundwasserspiegel oder durch langsam versickerndes Regenwasser begünstigt.

Doch die baulichen Ursachen sind für den Laien schwer zu erkennen. Eine mangelhafte Vertikalabdichtung führt dazu, dass Wände die im Erdreich liegen durchlässig werden und es zu einer starken Querdurchfeuchtung mitunter bis unter die Kellerdecke kommt.

In dem Fall muss die gesamte Wandfläche nachträglich von innen abgedichtet werden.


Undichte Hohlkehle

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In den meisten sind jedoch die Bereiche zwischen den Wänden und der Bodenplatte schadhaft. Die vertikale Isolierschicht funktioniert noch bis auf diese sogenannte Hohlkehle.

In dem Fall dringt die Feuchtigkeit durch Undichtheiten in dieser feinen Fuge auf kapillarem Weg in die Mauern ein und wandert in den Wände nach oben (herkömmliche Ziegel können bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen) und unterhalb des Estrichs bis an die Putzbrücken der Innenwände.

In diesem Fall wird von innen nachträglich eine horizontale Sperrschicht eingebracht.


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