Kellersanierung - das Verfahren


Ganz gleich, wie ein Kellermauerwerk errichtet wurde, es besteht immer auch aus Hohlräumen, Rissen und groben Poren. Die Fugen weisen dabei meist die größte Porosität und nehmen am meisten Feuchtigkeit auf und leiten diese weiter. Im Laufe der Zeit lassen sich feuchte Keller so meist nicht mehr vermeiden, eine Kellersanierung ist dann unerlässlich.

Mit der seit Jahren erprobten Druckinjektion lassen sich Keller abdichten. Mit dem Einbringen eines zertifizierten Injektionsharzes werden das Eindringen von Wasser und dessen Weitertransport zuverlässig und dauerhaft unterbunden.


Mauerwerkabdichtung.jpeg

Diese Methode, feuchte Keller zu sanieren, kann sowohl zur Erneuerung einer Horizontalsperre als auch für eine komplette Flächensperre verwendet werden. Bei einer Horizontalsperre werden von Innen knapp über der Bodenplatte Bohrungen in die Wand vorgenommen, welche in ca. 10 bis 12 mm Abstand horizontal widerholt werden. Über diese wird das Harz in die Wand eingebracht. Das Material ist zu Beginn flüssig und härtet über einige Wochen aus, dabei dehnt es sich aus und verschließt sämtliche Hohlräume. Bei einer Flächensperre werden die Bohrungen auch vertikal wiederholt.


Ablauf einer Kellersanierung:


Im Bild dargestellt sind die Bohrungen dicht über den Fußbodenaufbauten. Diese werden schräg nach unten Richtung Bodenplatte ausgeführt. Mit Druck wird hier nun das Harz verpresst, der Druck wird so eingestellt, dass eine Sättigung erreicht wird. So werden alle Poren, Fugen und Risse vollständig ausgefüllt. Dieser Prozess setzt sich mit dem Aushärten des Materials fort.

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